Samstag, 21. Mai 2011

Titicaca See& Amazonas

Den ersten Tag verbrachten wir damit in La Paz rumzudotzen...ich weiss gar nicht wie ich das hier beschreiben soll. Es sieht hier einfach so anders aus. Die Frauen tragen dicken gerafften Hueftroecken und Spitzen an den Raendern, lustigen Hueten und knallbunten, Streiftuechern durch die Gegend. Die Stadt war voll mit Leuten, hektischen Taxis, der Strassemverkehr ist Chaos pur. Die Menschen verkaufen alle nebeneinander gedraengt, tausende Suessigkeiten, Nuessen, Kleinkram, Schmuck.
Also man ist reizueberflutet!!
La Paz liegt im Tal und aussenrum kann man die Berge bestaunen. Die Stadt ist mittlerweile so riesig, dass die Haeuser (alle aus rotem Backstein, und nicht verputzt) ueber die Haenge wachsen.
Nachmittags haben wir die Anna am Flughafen abgeholt, ahh so viel Adrenalin auf einmal!
Naechsten Tag sind wir mit dem Bus nach Copacabana, die liegt direkt am Titicacasee und hat somit eine herrlichen Kuestenausblick. Mit dem Boot sind wir mittags auf einer Insel im See angekommen, ach es war so herrlich, man meinte man ist am Meer, die Berge im Hintergrund, die Insel bebluemt, und mit urigen Baeumen bewachsen. Abends sind wir die Inkatreppen hoch und sind auf der Insel herum gelaufen und den Sonnenuntergang zubetrachten. Die Landschaft ist traumhaft, die Inseln, die sich aneinanderreihen, die Aussicht. Das Hostel lag am Hang und morgens haben wir uns frueh ausm Bett gekaempft um den Sonnenaufgang zu geniessen.
Gleichentags sind wir wieder zurueck und mittags in Copacabana wieder auf einen nahgelegen Pilgerberg hinauf, auf den wir eine 360 grad Aussicht auf das Tal und Berge hatten, es war der Wahnsinn.
Abends sind wir wieder in La Paz angekommen.
Morgens haben wir uns gleich mit 3 anderen Freiwilligen aus Indras Projekt getroffen, weil der Plan war, gegen 11 Uhr in den Amazonas noerdlich von La Paz, (der Ort hies Rurrenabaque) zu fliegen.
Nach einer 1 Std. hat uns die Luftfeuchtigkeit erschlagen, aber endlich war es waermer als in La Paz und das Sommergefuehl kam auf!
In einem Hostel mit vielen gemuetlichen Haengematten kamen wir unter. Mittags bin ich mit der Hannah auf eine Bergspitze, indem wir durch den Regenwald spazierten und genossen von dort aus den Ausblick auf die Stadt und den unendlichen Dschungel.
Wir entschieden uns vom Hostel aus eine Tour durch den Dschungel auf einem Boot zu machen.
Es war genial, wir haben so viele Tiere, Totenaeffchen, verschiedene Voegel, Papagei, Krokodile, Flussdelphine gesehen.
Die Tour ging insgesamt 3 Tage lang, und an einem Tag, stampften wir mit geliehenen, loechrigen Gummistiefeln durch eine teilweise oberschenkelhohen Sumpf, um Anacondas zu finden...der Fund blieb leider aus.
Delphin schwimmen, Piranjas fischen standen unteranderem auf dem Program.
Der Wald war unbeschreiblich dicht, vielfaeltig!! Ein klasse Ausflug.

Vielen Dank fuer eure aufmerksamen Augen, eure Julia

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